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Das sind Earnings per Share

8/30/2020

Endlich mal eine Abkürzung die man halbwegs verstehen kann.

Der Gewinn je Aktie, häufig auch «Earnings per Share» oder nur EPS genannt, ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl in der Unternehmensführung. Diese wird zur Beurteilung der Ertragskraft einer Aktiengesellschaft genutzt und zeigt dir, wie viel Rendite ein Wertpapier abwirft. 

 

Das wichtigste auf einen Blick:

  • Earnings per Share = Gewinn pro Aktie
  • Wird errechnet indem man den Nettogewinn des Unternehmens durch die im Umlauf befindlichen Aktien dividiert

 

Der Gewinn je Aktie basiert primär auf den Daten der Gewinn- und Verlustrechnung. Die Earnings per Share geben dir den Nettogewinnanteil pro Aktie an, also den Periodenüberschuss minus Zinsen und minus Steuern. Damit bekommt man einen Wert des Gewinns bzw. des Verlustes pro Aktie, mit dem man das Unternehmen im Zeitablauf vergleichen kann. Das Ziel ist es, den Gewinnbegriff einheitlich definieren zu können, um so die Vergleichbarkeit auch über einen längeren Zeitraum hinweg zu ermöglichen. 

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Um die Earnings per Share ermitteln zu können, wird hierbei der Jahresüberschuss des jeweiligen Unternehmens (Nettogewinn) in einem untersuchten Zeitraum durch die durchschnittlich gewichtete Anzahl der ausstehenden Aktien dividiert. 

Wie du an der Formel zur Berechnung der EPS sehen kannst, ist für ein unverschuldetes Unternehmen bei vollkommenem Kapitalmarkt – also ohne jegliche Zinsen und Steuern – der Überschuss gleich dem Nettogewinn.