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Das ist ein Fonds

8/31/2020

Fast wie ein Fondue - nur mit Geld.

Ein Fonds bezeichnet eine Sammlung, die aus Einzahlungen von vielen einzelnen Anlegern besteht. Das Vermögen wird je nach Anlageexperte auf dem Wertschriftenmarkt in Aktien, Obligationen, Derivate und andere Anlagen investiert.

 

Das wichtigste auf einen Blick

  • Ein Fonds ist eine Portfolio von Aktien, welches von einem Manager verwaltet wird
  • Verschiedene Investoren geben dem Fondmanager Geld, welcher dieses dann in den Fonds und die darin enthaltenen Aktien investiert
  • Vorteile: geringer Aufwand, weniger Risiko und auf lange Zeit meist sicherer als Einzelaktien
  • Nachteile: höhere Kosten, wenig Einfluss auf das investierte Kapital

 

Fonds erlauben es auch Kleinanlegern kostengünstig und mit geringem Risiko am Wertpapiermarkt teilzuhaben. Ein Fonds kannst du dir vorstellen wie ein Geldtopf, in welchen jeder Anleger eine Münze hineinwirft. Um den Überblick über den Fonds zu behalten, wird normalerweise ein Fondsmanager damit beauftragt sich dieser Sache anzunehmen und diesen Geldtopf geschickt anzulegen. Dafür bezahlt jeder Anleger dem Fondsmanager einen Betrag von beispielsweise 2 % des investierten Geldes. Vereinfacht gesagt, ist der Fondsmanager beauftragt mit dem Vermögen der Anleger Gewinne zu erwirtschaften und gleichzeitig geringes Risiko einzugehen. Durch das Anlegen in einen Fonds reduziert sich das Risiko eines großen Verlustes, wohingegen bei einer Einzelinvestition in eine Aktie das Risiko umso grösser ist.

 

Vorteile

Für Kleinanleger bietet ein Fonds eine Möglichkeit anzulegen ohne größere Investitionen zu tätigen. Einige Banken bieten einen Fondssparplan an, mit welchem man bereits ab EUR 25 monatlich starten kann. Der Zeitaufwand bei einem Fondsinvestment ist sehr gering, während bei Einzelinvestitionen in Unternehmen sehr viel recherchiert werden muss. In einem Fonds wird dein Geld auf viele verschiedene Anlagemöglichkeiten gestreut. Dieser Vorgang wird auch Diversifizierung genannt und minimiert die Kursschwankungen des Fonds. Außerdem überwacht ein professioneller Fondsmanager die Entwicklung des Fonds und kann gegebenenfalls mit seiner Erfahrung im Anlagebereich die richtigen Schritte einleiten.

 

Nachteile

Ein Nachteil an einem Fonds sind die vergleichsweisen hohen Kosten – es lohnt sich dabei diese Kosten genauer zu betrachten und unterschiedliche Angebote anzuschauen. Fonds sind nicht empfehlenswert als kurzfristige Anlagemöglichkeit. Denn bei einem Fonds wird ein Ausgabeaufschlag, eine einmalige Gebühr, erhoben und soll den Verwaltungsaufwand seitens der Bank entschädigen.

Über das investierte Kapital hast du geringen Einfluss, sobald es investiert wurde. Alle Entscheidungen trifft dann der Fondsmanager und sein Team.