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Das ist der Spread

9/8/2020

Spreads like a wildfire!

Im Finanzbereich kann der Begriff Spread mehrere Bedeutungen haben. Im Grunde wird allerdings immer die Differenz zwischen zwei Preisen, Zinssätzen, oder Renditen gemeint sein. Der Spread ist die gebräuchlichste Definition für die Berechnung der Differenz zwischen dem tieferen Geldkurs (im Englischen: Bid) und dem höheren Briefkurs (im Englischen: Ask).

 

Das wichtigste auf einen Blick:

  • Differenz zwischen Brief und Geldkurs

 

Spread kann sich auch auf die Differenz in einer Handelsposition beziehen. Bei einer Handelsposition ist beispielsweise die Differenz in einer Short-Position (bei einem Verkauf) mit dem Finanzinstrument Future oder einer Long-Position (bei einem Kauf) im Devisenhandel. Dies bezeichnet man als Spread Trade.

 

Beispiel:

Stell dir vor, du möchtest einen Devisenhandel vornehmen, und zwar mit den beiden Währungen Euro und Schweizer Franken. Ein Händler bietet dir einen Kus von € 1,2 pro Franken an. Das bedeutet für dich, dass du für 100 Euro 120 Franken erhältst. Wenn du jetzt deine 120 Franken beim gleichen Händler wieder gegen Euro eintauschst, bekommst du nur noch 99 Euro. Die Differenz für diesen Handel, den der Händler oder Broker für sich als Gebühr entgegennimmt, nennt sich Spread. Bei einem Kauf und sofortigem Verkauf eines Wertpapiers würde der Marktteilnehmende einen Verlust in Höhe des Spreads erleiden. Spread-Gebühren sind nicht nur im Devisenhandel inbegriffen, sondern lauern überall. In diversen Bankdienstleistungen wie beispielsweise im Kreditkartengeschäft oder beim Verwenden der Debitkarte für Fremdwährungen sind Spreads enthalten.